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Alles rund ums Holz: Die richtige Lagerung

Ein luftiger Standort für die Trocknung.

Mit ansteigender Holzfeuchte von 20% (trockenes Holz) auf 50% (frisches Holz) sinkt der Heizwert bei allen Holzarten um 50% auf durchschnittlich 2,1 kWh/kg ab. Bei der Feuerung von frischem Brennholz tritt also ein Energieverlust von ca. 75 l Heizöläquivalent je srm Brennholz auf.

Verbrennen Sie deshalb nur trockenes Kaminholz. 20% oder weniger Restfeuchte ist ideal. Trockenrisse und abspringende Rinde sind ein Zeichen dafür, dass das Brennholz „reif“ ist. Gutes trockenes Holz hat eine wesentlich höhere Energieausbeute als schlecht gelagertes Holz nach drei Jahren. Dies egalisiert leicht einen Einkaufspreisunterschied von 10 bis 15 EUR/srm. Sie können also nichts gewinnen, wenn sie grenzwertig trockenes Holz zugunsten eines günstigen Einkaufspreises verbrennen.

Eine gute Lagerung zeichnet sich durch einen windigen, trockenen Standort ohne Bodenkontakt aus. Stapeln Sie Ihr Holz nicht zu eng und nicht direkt auf den Boden. Wetterschlagseiten sollten Sie ebenso vermeiden, wie eine ruhige Ecke, in der es schnell „muffig“ zugehen kann. Im Haus sollte nur richtig trockenes Holz gelagert werden. Idealerweise wird Holz direkt vor der Verbrennung ein bis drei Tage neben dem Ofen gelagert.